Kapitel 55 - Kai-1

718 Words

KAI POV Ich brauchte eine Pause. Eine echte. Nicht zehn Minuten, in denen ich so tat, als wäre alles in Ordnung, oder dreißig Sekunden, in denen ich mir einredete, ich würde das schon schaffen, während ich von zwei wandelnden Sexgöttern mit Obsessionsproblemen flankiert wurde. Nein. Was ich brauchte, war eine verdammte Teufelsaustreibung. Oder vielleicht ein kalter See, in den ich springen konnte. Oder – zumindest – eine Stunde in der Bibliothek, wo meine Hormone keinen Militärputsch in meinem Kopf inszenierten. Aber Glück? Sie hasste mich. Sie spuckte in meinen Kaffee und lachte, während ich ihn trank. Denn in dem Moment, als ich die Bibliothek betrat, wurde mir die Tür geöffnet – natürlich von Derrick, diesem aalglatten Mistkerl – und Daltons Hand streifte meine, gerade als ic

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