KAI POV Der Wolf beugte sich vor, und ich war wie versteinert. Wirklich, wahrhaftig wie versteinert. Sein heißer Atem strömte über mein Gesicht, seine Schnauze war so nah, dass ich jeden Tropfen Speichel an seinen scharfen Zähnen sehen konnte. Sein Körper ragte über mir auf und drückte mich auf den kalten, feuchten Boden. Der Wald um uns herum war still geworden. Keine Vögel. Kein Rascheln. Nur mein hektisches Atmen, mein pochendes Herz und der stetige, furchterregende Blick des Tieres über mir. Ich konnte mich nicht bewegen. Ich konnte nicht schreien. Meine Glieder waren wie erstarrt. Ich dachte, das wäre das Ende. Aber dann... passierte etwas Seltsames. Der riesige Wolf neigte seinen Kopf – und leckte mich. Seine Zunge glitt lang und feucht über meine Wange, gefolgt von einem leis

