Aber alles hatte sich verändert. Ich spürte sie. Wie einen Herzschlag unter meiner Haut. Wie ein Flüstern, das meine Gedanken streifte. Sie war da. Lebendig. Wartend. Zitternd vor Freude und Erschöpfung. Noch nicht vollständig verschmolzen. Noch nicht. Aber fast. So nah. Der Traum war nicht nur ein Traum gewesen. Es war eine Erinnerung. Eine Berufung. Eine Verbindung. Ich presste eine Hand auf meine Brust. Mein Herz raste, aber darunter war ein gleichmäßiger Puls, der nicht ganz meiner war. Summte Summers Wesen durch mich hindurch, flackernd wie eine Kerze, die gerade außer Reichweite war, und bat mich, erneut danach zu greifen. Ich lehnte mich gegen das Kissen zurück und starrte an die Decke, mein Atem war jetzt langsam und gleichmäßig. „Ich bin nicht verrückt“, flüsterte ich.

