Kapitel 68-2

712 Words

Der goldene Faden, der die Prophezeiung mit der Gegenwart verband. Die heilige Tochter, gesegnet vom Mond, die schlummernde Kraft, die niemand wirklich verstand, außer vielleicht ihre Eltern und der Rat. Aber sie hatten einen schweren Fehler begangen, als sie dachten, es wäre gut für sie, sie hierher zu schicken. Sie hatten noch nicht erkannt, wie nützlich sie sein konnte. Er wollte ihre Macht nicht unterdrücken. Er wollte sie besitzen. Und durch sie auch sie selbst. Ihr Leiden hatte etwas Göttliches. Etwas... Klärendes. All ihr Feuer, ihre Schärfe, ihr lächerliches Verlangen nach Wahrheit und Verbindung – all das würde bald ausgelöscht sein. Von ihm in zwei Hälften gebrochen. Sie würde verbrennen, ja, aber was würde aus der Asche entstehen? Würde ihm gehören. Nach der Versammlung

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