KAIS POV Sie bewegten sich. Nicht schnell genug. Der erste Wachmann trat vor, den Schlagstock hoch erhoben, als ob er glaubte, das hätte irgendeine Bedeutung – als ob Autorität aus Stahl geschmiedet wäre und nicht aus Blut und Feuer. Er trug ein Grinsen, das für jemanden, der so leicht zu ersetzen war, viel zu selbstbewusst wirkte. Dieses Grinsen hatte Krieg geschmeckt, Unschuldige begraben, Kinder in Käfigen weinen sehen. Ich wollte es ihm vom Gesicht reißen. Ich hielt Reyes noch eine Sekunde länger fest. Sein Atem ging flach. Seine Haut war blass. Sein Blut hatte den Rücken meines Hemdes durchnässt – warm, klebrig – und klebte an meinem Rücken. Es war etwas Unerträgliches daran, wie seine Augen flackerten – nicht aus Angst, sondern aus Vertrauen. Er glaubte, dass ich zurückkomme

