Ich trat zurück und sah zu, wie sie ihn in die Nacht hinausrollten, Kais Hand immer noch meine umklammernd wie eine Leine. Sie weinte nicht. Nicht dieses Mal. Sie sah ihm nur nach mit den Augen einer Königin, die ein Feuer überlebt hat – und plant, alles niederzubrennen, was ihr wehgetan hat. Und möge die Göttin dem Mann beistehen, der es wagt, das, was ihr gehört, noch einmal anzurühren. Kais Hand umschloss meine so fest, dass ich ihren Puls durch ihre Haut pochen spüren konnte – wild, unregelmäßig, ungezähmt. Ihre Augen hatten Derricks Trage nicht verlassen, seit sie begonnen hatten, ihn festzuschnallen. Ihr ganzer Körper zitterte, nicht vor Angst, sondern vor etwas Tieferem – etwas Urtümlichem. Besitzergreifend. Wütend. Im Moment war sie nicht nur Kai. Sie war auch Summer. Und

