Kapitel 5

1050 Words

Kapitel Fünf Chloe verbrachte die ganze Nacht in der Zelle, schluchzend, bis ihre Augen zu trocken waren, um noch Tränen zu vergießen. „Lasst mich hier raus!“ schrie sie irgendwann, ihre Stimme rau, ihre Kehle wund vom Schreien. Sie wartete eine Weile, dann fing sie wieder an. Doch als sie merkte, dass niemand zuhörte, gab sie erschöpft auf. Der Morgen brach an, ehe sie es richtig wahrnahm – angekündigt nur durch die schweren Schritte des anderen Werwolf-Wächters, der schon am Vorabend da gewesen war. „Schlafenszeit ist vorbei“, knurrte er und schlug ungeduldig gegen die Gitterstäbe, die sie gefangen hielten. „Der Alpha will deine Entscheidung.“ Diese Worte trafen sie wie ein Faustschlag. „Deshalb hat er also diese Aura… sie war erdrückend. Kein Wunder.“ dachte sie, bevor sie leise

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