Ihre Stimme war von Vorsicht geprägt. „Ich weiß nicht, warum sie dich gerufen hat, aber ich würde dir raten, sehr vorsichtig zu sein, wenn du mit ihr zu tun hast“, riet sie. Die Worte hingen in der Luft und hinterließen bei Chloe ein Gefühl von Neugier und Besorgnis, während sie sich darauf vorbereitete, der Prinzessin gegenüberzutreten. In dem Moment, als Chloe den Raum betrat, leuchteten Claires Augen mit einem dunklen Funken der Genugtuung auf. Sie hatte auf diesen Moment gewartet – nun hatte sie endlich die Gelegenheit, ihre Wut an dem Menschen auszulassen, der es gewagt hatte, ihrem Bruder ohne Furcht in das Rudel zu folgen. Der Raum war tatsächlich wunderschön, mit hohen Decken und großen Fenstern, durch die das Nachmittagslicht fiel. Doch ihm fehlte Wärme – er wirkte eher wie ein

