Kapitel 58

881 Words

Knoxvilles Sicht Als ich das Haus meines Vaters betrat, wirbelte ein Mix aus Gefühlen in mir. Ich war mit einem einzigen Ziel gekommen: nach Hinweisen zu suchen. Etwas nagte an mir – das Gefühl, dass es mehr an der Geschichte gab, als ich bisher wusste. Ich konnte es nicht genau benennen, aber ich war fest entschlossen, die Wahrheit herauszufinden. Als ich meinem Vater zuvor in die Augen sah, erkannte ich etwas darin, das mich innehalten ließ. Ein Hauch von Schuld, ein Funken Kummer, den er offenbar schon lange mit sich trug. Und trotz all des Zorns und der Verbitterung, die ich gegen ihn hegte, konnte ich nicht anders, als einen Funken Hoffnung zu spüren. Vielleicht war da mehr, als ich dachte. Ich erinnerte mich daran, dass mein Vater zweimal im Jahr das Grab meiner Mutter besuchte. W

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