„Mein liebes Volk!“ Er spricht, erregt die Aufmerksamkeit aller und mein Herz bleibt stehen. Tausend Augen bleiben auf mich gerichtet und ich vergaß zu atmen. „Lassen Sie mich euch alle mit dem Mädchen bekannt machen, das euch allen noch nie richtig vorgestellt wurde.“ „Frau Serephina.“ Anklagende Augen richteten sich auf mich, als ich alle flüstern hörte. Ihre Worte bohrten sich wie Messer in die Wunden, die ich jahrelang geheilt hatte. Ist sie nicht das verfluchte Mädchen? Hat sie nicht ihre Mutter getötet? Ich dachte, sie sei geistig instabil. Verdammt. Seht nur, wie dreist sie es findet, diese Schule zu besuchen. Sie sollte hinter Gittern sein, als Staatsgefangene. Was für eine schamlose Schlampe! Ich spüre, wie Tränen in meinen Augen brennen, ich habe noch nie eine so ernie

