XIII Die leise Gefahr

2775 Words

An diesem Morgen zwitscherten die Vögel nicht. Ich lief dicht neben Rick her und berührte sein braunes Fell ein wenig. Seit gestern wusste ich nicht mehr was ich denken sollte. In der Nacht träumte ich erneut diesen Traum. Ich sah erneut Samuel vor mir, furchteinflößend und mordlustig. Wieder schnürte er mir die Luft weg und drückte mich zu Boden und diesmal war auch der Junge dabei, der mich anflehte ihm zu helfen. Aber ich konnte ihm nicht helfen, mein Lehrer erstickte mich. Letztendlich wachte ich wieder schweißgebadet und blutend auf. Aber ich weigerte mich zu Samuel zu gehen, egal wie sehr Rick trängelte. Ich setzte mich einfach auf die Fensterbank meines offenen Fensters, ließ die Beine über das Dach baumeln und blickte in den offenen, silbernen Mond, bis ich mich beruhigte.

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