Kapitel 10 VERLASSEN (1)

1227 Words

GRACE „Ich habe das Gefühl, ich sollte Papa einen Streich spielen.“ Blitzschnell wandte ich mich Ruby zu, die still dasaß und an dem Rest ihres Kekses knabberte, als hätte sie gerade nichts von einem Streich gegen ihren Vater gesagt. Wir waren in ihrer Ballettschule und warteten darauf, dass ihre Stunde begann. „Ruby, warum willst du deinem Vater einen Streich spielen?“ Sie klatschte in die Hände, um die Kekskrümel abzuschütteln, und schwang dabei die Beine, die kaum den Boden berührten. „Er spielt überhaupt nicht mit mir. Und ich möchte, dass er es tut. Deshalb werde ich ihm einen Streich spielen, um seine Aufmerksamkeit zu erregen.“ Ach, wie süß ! „Aber musst du ihm denn unbedingt einen Streich spielen?“ Sie runzelte die Stirn und sah zu mir auf. „Äh?“ „Warum versuchst du nicht

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