XIV. Ein guter Morgen

1077 Words

Ich sank kurz darauf in einen tiefen und erholsamen Schlaf. Am nächsten Morgen wurde ich von Sonnenstrahlen im Gesicht geweckt. Verschlafen drehte ich mich zu meinem Doktor um. Er lag mit dem Gesicht zu mir und atmete tief ein und aus. Als ich mich ein wenig aufrichtete, sah ich auf seinem Nachttisch die Leuchtziffern seines Weckers. Es war kurz vor sechs Uhr morgens! Ich sank wieder zurück in die Kissen und betrachte die Züge meines Doktors. An seinem kantigen Kinn sprossen Barthaare und ich stellte fest, dass er mit Drei-Tage-Bart tatsächlich noch heißer aussehen musste. Seine dunklen Brauen umrahmten seine nun geschlossenen Augen mit dem dichten Wimpernkranz. Wie sehr ich diese Augen liebte. Sie waren beinahe schwarz und das mysteriöse Glitzern darin hatte mich im Kurs schon fasziniert

Free reading for new users
Scan code to download app
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Writer
  • chap_listContents
  • likeADD