Es gab alle möglichen Speisen und Getränke und sogar ein Kindermenü. Doch ich konnte mich nicht recht auf die fantastisch klingenden Gerichte konzentrieren. Mein Blick wanderte immer wieder zu den anderen Gästen der Villa. Der Salon war gut besucht und an vielen Tischen schienen Pärchen zu sitzen, genauso wie der Doktor und ich. Doch bei genauerem Hinsehen sah man, dass sie alle hier ihren Fetisch ausleben konnten. Manche von ihnen offensichtlicher, als andere. Die meisten aßen, bestellten oder schoben den Nachtisch von sich, als sich der Doktor räusperte. „Ich hoffe, ich muss dir nicht erklären, dass du hierüber niemals ein Wort verlieren darfst?“, fragte er mich und ich schüttelte den Kopf. Das war mir klar, aber dennoch würde mir niemand mehr das Bild des rechten Lokalpolitikers nehmen

