Sie haben in furchtbarer Anklage einen gräßlichen Fluch über den Mann heraufbeschworen, den Sie auf dem Felde bei Nachod erblickt. Hören Sie die Geschichte jenes Mannes, seine Rechtfertigung und beten Sie mit ihm, daß der Fluch seiner That auf ihm allein laste, nicht aber auf Kind und Kindeskind —! Ich bin der Mann, den Sie in jener Nacht gesehen, und ich errathe jetzt, woran Sie ihn wieder zu erkennen glauben. In meinem rechten Bein trage ich die Narbe der Wunde, die mir der Sterbende beibrachte, den Sie sich emporrichten gesehen. Es hat mich oft furchtbare Kämpfe gekostet, den Schmerz der schlechtgeheilten Wunde zu verbergen, Niemand sah mich jemals hinken und doch schauten Sie mich an, als hätten Sie errathen, daß ich die verrätherische Wunde des Lanzenstichs an meinem Körper trage!

