Die Luft im Raum war schwer und erfüllt von einer elektrisierenden Spannung. Annika saß auf einem tiefen, gepolsterten Sessel in Alexanders privatem Salon, nur einen Atemzug von ihm entfernt. Die Atmosphäre war intim, einnehmend – das Licht der Kerzen warf flackernde Schatten an die Wände, während der Duft von Sandelholz und etwas Undefinierbarem die Luft erfüllte. Alexander stand vor ihr, sein Blick durchdringend, seine Präsenz wie eine unsichtbare Hand, die ihre Haut berührte. Er trug ein dunkles Hemd, dessen oberste Knöpfe geöffnet waren, und seine Ärmel waren bis zu den Ellenbogen hochgekrempelt. Er sah aus wie ein Mann, der die Welt kontrollierte – und Annika wusste, dass sie diese Welt war. „Du bist wunderschön," sagte er leise, während seine Augen jede Kurve ihres Körpers erfasste

