Kapitel Sieben

1227 Words

Emilys Perspektive Ich ging in mein Zimmer und schloss die Tür hinter mir mit einem scharfen Klicken. Die Stille, die folgte, war schwer und drückte mir auf die Ohren. Meine Kleidung war noch immer durchnässt, kaltes Wasser tropfte auf den polierten Boden, während ich zum Spiegel ging. Es war mir egal. Ich setzte mich trotzdem davor. Das Bild, das mir entgegenstarrte, war eine Ruine — nasses Haar klebte an meinen Wangen, meine Augen waren rot, meine Lippen zitterten. Die Szene am Pool spielte sich in grausamer Deutlichkeit immer wieder in meinem Kopf ab: Ryders Gesicht, verzerrt vor Wut, das Geräusch von Lisas falschen Schreien, das Keuchen der Menge, der Schock des kalten Wassers, das mich ganz verschluckte. Er sagte, er könne nicht ohne mich leben — und doch ließ er mich ertrinken. I

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