Kapitel Vierundzwanzig

1314 Words

Autor-Perspektive Nikolas verlangsamte keinen Schritt, als er Emily durch die Palasttore trug. Ihr Körper war leicht in seinen Armen – viel zu still für seinen Geschmack. An ihrem Ärmel war das Blut dort getrocknet, wo die Klauen des Rogues sie erwischt hatten, und ihr Gesicht war blass vor Schock und Erschöpfung. Jeder Schritt hallte durch den weiten steinernen Korridor. Und die Leute sahen es. Dienstmädchen erstarrten mitten in der Bewegung. Wachen richteten sich zu hastig auf. Köpfe drehten sich. Flüstern breitete sich aus wie ein Lauffeuer. „Das ist sie …“ „Er hat sie so hereingetragen …“ „Hast du gesehen, wie nah ihre Gesichter waren …?“ Emily hörte alles. Ihre Augen waren nun offen, ruhig wachsam, während sie still in seinen Armen lag. Sie fing jedes Murmeln auf, jeden vers

Free reading for new users
Scan code to download app
Facebookexpand_more
  • author-avatar
    Writer
  • chap_listContents
  • likeADD