Emilys POV In dem Moment, als ich den Flur betrat, verschluckte mich die Stille. Meine Wange pochte noch dort, wo Ryders Hand mich getroffen hatte, Hitze blühte unter meiner Haut. Aber es war nicht der Schmerz, der mich beunruhigte. Es war die Ruhe. Eine Stille, die ich nicht kannte. Eine Ruhe, so scharf, dass sie sich wie eine Klinge in meiner Brust anfühlte. Ich ging weiter. Ich wusste nicht einmal, wohin ich ging, bis ich den Treppenabsatz erreichte – und erstarrte. Nikolas stand am anderen Ende des Flurs. Er war mitten in einem Schritt, als wäre er auf dem Weg ins Wohnzimmer gewesen. Aber als sich unsere Blicke trafen, blieb alles in ihm … stehen. Sein Blick glitt zu meiner Wange. Zu der Spur. Zu dem roten Abdruck, den Ryder auf meiner Haut hinterlassen hatte. Nikolas’ ganz

