Emily – Perspektive Ich traf Nikolas später an diesem Abend, fern vom Lärm des Palastes, nahe dem Korridor, der zu den inneren Gärten führte. Er war schon da, die Hände in den Taschen, seine Haltung entspannt wie die eines Mannes, der gerade gesehen hatte, wie sich die Welt zu seinen Gunsten neigte – und jede Sekunde davon genoss. Als er mich sah, verzogen sich seine Lippen zu einem Grinsen, das überhaupt nicht subtil war. „Ich muss zugeben“, sagte er mit funkelnden Augen, „gestern war … beeindruckend.“ Ich hob eine Augenbraue. „Beeindruckend?“ „Du standest dort, während ihre Welt zerbrach“, fuhr er fort. „Und du hast nicht einmal geblinzelt.“ Er lachte leise. „Ryder und Luna Margaret zu verspotten war noch nie so befriedigend.“ Ich konnte nicht anders – ich lachte ebenfalls. „Du bi

