Kapitel Dreißig

1399 Words

Ryders Perspektive In dem Moment, als ich den Flur betrat, der zu Lisas Zimmer führte, fühlte sich die Luft schwer an. Die Mägde zerstreuten sich, sobald sie mich sahen, flüsterten, verbeugten sich und wichen mir aus, als wüssten sie bereits, dass hinter dieser Tür etwas Explosives auf mich wartete. Ich stieß sie auf. Lisa stand mitten im Zimmer. Ihre Schultern zitterten, Tränen liefen ihr über die Wangen, als hätte sie stundenlang geweint. Ihre Mutter stand hinter ihr und rieb ihr über den Rücken, als wäre sie aus zerbrechlichem Glas und kurz davor, zu zerbrechen. In dem Moment, in dem Lisa mich sah, eilte sie mit einem schwachen Schluchzen nach vorn und klammerte sich mit zitternden Händen an mein Hemd. „R-Ryder … bitte … lass uns nach draußen gehen. Ich kann hier nicht reden.“ Ihr

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