Book 9 KAPITEL EINS

1872 Words

KAPITEL EINS Riley Page sah aus dem offenen Fenster ihres Stadthauses. Es war ein angenehmer Frühlingstag, einer dieser Tage mit singenden Vögeln und blühenden Blumen. Die Luft roch klar und frisch. Und doch zog eine lauernde Dunkelheit an ihr. Sie hatte das seltsame Gefühl, dass all diese Schönheit schrecklich zerbrechlich war. Deshalb hielt sie ihre Hände locker an ihrer Seite, als wäre sie in einem Porzellanladen und eine einzige falsche Bewegung könnte etwas Schönes und Teures zerbrechen. Oder vielleicht war dieser perfekte Nachmittag nur eine hauchdünne Illusion, die bei der kleinsten Berührung zerfallen würde, um zu enthüllen … Was? fragte Riley sich. Dass die Dunkelheit eine Welt voll Schmerz und Angst und Bösem war? Oder dass die Dunkelheit in ihrem eigenen Verstand existiert

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