Kapitel Vierzig Riley fand nichts Nützliches und sie wusste, dass sie die Suche bald aufgeben musste. Sie hatte keine legale Grundlage für das Stöbern in dem Haus des Arztes – nichts als ihre plötzliche Intuition. Und was war, wenn ihre Instinkte sich täuschten? Was, wenn ihr paranoider Verstand den angesehenen Arzt beschuldigte, der mit der Polizei zusammenarbeitete? Sie spürte, wie ihr die Zeit davonlief und sie war kurz vor einer Panik, als sie eine Tür öffnete und plötzlich ein tiefes Summen hörte. Sie bewegte gestapeltes Toilettenpapier zur Seite. Weit hinten in dem Schrank stand ein kleiner Kühlschrank. Sie öffnete die Tür und ein Licht ging an. Der Mini-Kühlschrank war bis obenhin mit weißen Plastikdöschen vollgestopft, nicht mit den Döschen, in denen verschreibungspflichtige Me

