Er lacht, ein tiefes, zynisches Geräusch. "Das werden Sie doch. Weil Sie keine Wahl haben. Und weil ein Teil von Ihnen sich insgeheim fragt, wie das wohl wäre. Alles loszulassen. Keine Verantwortung mehr zu tragen. Nur noch ein Objekt zu sein. Ein Objekt der Begierde und der Bestrafung." Seine Worte sind vergiftete Pfeile, die ihr Ziel finden. Es ist mein beschämendstes Geheimnis, diese ungesunde Faszination für die Hingabe, für den Kontrollverlust. Woher weiß er das? "Ich hasse es", flüstere ich. "Hass und Verlangen sind siamesische Zwillinge, Célia. Das eine kann man nicht ohne das andere haben." Er beugt sich vor, seine Lippen so nah an meinem Ohr, dass sein Atem meine Haut streift. "Das sind die Bedingungen. Sie werden einen Vertrag unterschreiben. Sie verpflichten sich, mir in a

