ENIDS SICHT Die Autotür schloss sich mit einem leisen Knall und schloss mich in der Stille des Rücksitzes ein. Ich starrte hinauf zu dem langen, hohen Gebäude, dessen Glasfassade den blassen Morgenhimmel reflektierte. Kane Global, einst seins, jetzt meins. Es war 8:35 Uhr. Meine Anwälte waren schon drinnen, und Alex auch. Sie alle warteten auf den neuen Besitzer, der die endgültige Zerstörung seines Erbes besiegeln sollte. Doch ein seltsames, schweres Gefühl lastete auf meiner Brust. Immer wieder sah ich ihn vor mir – den Schmerz in seinen Augen, das leichte Zittern seiner Hände, als er in meiner Suite versuchte, sich zusammenzureißen. Ich hatte ihn noch nie so … gebrochen gesehen. Nicht einmal, als ich ihn vor Monaten verlassen hatte. Diesmal war es anders. Diesmal war es eine Demont

