ENIDS SICHT Sein Kuss war roh und ungestüm. Er war voller Hitze und ungeschicktem Druck, seine Lippen pressten sich mit einer Verzweiflung gegen meine, die mir den Atem raubte. Seine Hände waren rau und warm – sie glitten unter mein Shirt, seine Handflächen strichen über meinen nackten Bauch, meinen Rücken. Die kühle Wand drückte gegen meine Schultern, als er in mich eindrang. Ein Keuchen entfuhr seiner Kehle, heiser und gierig, dann löste er sich von mir. Er wich nur einen Zentimeter zurück, seine Stirn berührte fast meine, seine Brust. Seine Augen, weit aufgerissen und dunkel im Dämmerlicht, suchten mein Gesicht ab, warteten auf … Erlaubnis? Ein Zeichen? Das schiere, beschämende Verlangen in seinen Augen war schockierend. „Oh, du bist jetzt wirklich gebrochen“, dachte ich, mein Her

