Sergio-2-1

725 Words

Die Nasenflügel des Mannes weiteten sich leicht. Dann wurde sein Blick schärfer. Mit einer Stimme, die nur für sie bestimmt war, fragte er. „Welches Rudel?“ Ihr Herz hämmerte gegen ihre Rippen. Die Wahrheit kam heraus, bevor die Angst sie aufhalten konnte. „Ich gehöre zu keinem.“ Seine Augenbrauen hoben sich langsam. „Eine Einzelgängerin? Du riechst nicht danach.“ „Nein“, antwortete sie bestimmt. „Eine einsame Wölfin.“ Das brachte ihr einen langen, ungläubigen Blick ein. „In deinem Alter?“, murmelte er und musterte sie erneut. „Das ist... ungewöhnlich.“ Sie wandte den Blick nicht ab. „Ich kann arbeiten“, sagte sie schlicht. „Ich mache alles.“ Er lehnte sich leicht zurück und verschränkte die Arme. „Du hast keine Erfahrung.“ Unwillkürlich sackten ihre Schultern zusammen. „Ich

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