Iva konnte nicht schlafen. Egal, wie oft sie sich von einer Seite auf die andere wälzte, egal, wie fest sie die Laken um sich herumzog oder wie tief sie zu atmen versuchte – die Ruhe wollte einfach nicht kommen und entglitt ihr wie etwas, das gerade außer Reichweite lag. Ihr Körper war erschöpft. Jeder Muskel fühlte sich schwer an. Jedes Glied war ausgelaugt, besonders nach ihrer letzten Begegnung mit Caleb. Und doch – Sie fühlte sich wach. Zu wach. Zu präsent. Denn was zwischen ihr und Caleb passiert war... es war nicht mit der Zeit verblasst, es hatte sich nicht abgeschwächt oder gelegt, es schwebte in ihr, pulsierte unter ihrer Haut, ein leises, stetiges Summen, das sich nicht ignorieren ließ. Ihre Finger krallten sich leicht in die Laken, während sie an die Decke starrte, ihr

