Ein kleiner Tisch war bereits gedeckt. Zwei Mitarbeiter bewegten sich leise, stellten das Geschirr hin und zogen sich dann mit geübter Diskretion zurück. Iva atmete langsam aus, ihre Schultern entspannten sich, ohne dass sie es überhaupt merkte. Caleb bemerkte es. „Ich dachte mir, dass du dich hier wohler fühlen würdest“, sagte er und setzte sich ihr gegenüber. „Normalerweise wird das Frühstück im großen Speisesaal zusammen mit dem Rest der Familie eingenommen.“ Sie nickte und schenkte ihm ein kleines, dankbares Lächeln. „Danke.“ Die Worte waren einfach. Aber sie hatten Gewicht. Denn zum ersten Mal, seit sie Caleb kennengelernt hatte, hatte sie nicht das Gefühl, darin zu ertrinken. -- Nach dem Frühstück drängte Caleb sie nicht, zog sie nicht – wie sie erwartet hatte – in Verpfli

