Lykaner-1

766 Words

Die Tage begannen, miteinander zu verschmelzen. Aufwachen in einem schmalen Hostelbett, dessen Federn sich in ihren Rücken gruben. Abgetragene Kleidung anziehen, die noch schwach nach Waschmittel und Dampf roch. Die Haare fest zusammenbinden. Durch Straßen laufen, die ihr langsam vertraut wurden. Die schwere Hintertür des Restaurants aufstoßen. Arbeiten. Den Kopf unten halten. Mach deinen Job. Überlebe. Die Küche schockierte sie nicht mehr so sehr wie am ersten Tag, aber das machte es nicht einfacher. Die Hitze klebte immer noch an ihrer Haut. Der Lärm drückte immer noch gegen ihren Schädel. Die Berge schmutziger Pfannen schienen immer noch endlos. Ihre Hände waren mittlerweile ständig wund, die Finger in billige Verbände gewickelt, die sie täglich austauschte. Qualvoll. Hart. Une

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