Stille senkte sich über den See. Sogar der Wind schien stillzustehen. Caleb rührte sich nicht. Er blinzelte nicht. Er atmete nicht. Die Welt hielt mit ihm den Atem an. Ivas Brust hob und senkte sich heftig, ihr Blick verschwamm, ihre Hände zitterten unkontrolliert, während die Wahrheit zwischen ihnen schwebte – zerbrechlich, unumkehrbar, offenbart. Der Faden zwischen ihren Brustkörben loderte wie eine brennende Schicksalslinie. Caleb reagierte nicht sofort. Für den Bruchteil einer Sekunde stand er einfach nur da, regungslos, als hätten ihre Worte einen Ort in ihm getroffen, der nicht oft von äußeren Einflüssen berührt wurde. Dann lachte er. Nicht laut. Nicht grausam. Sondern mit einer scharfen, ungläubigen Belustigung, die die Spannung wie Glas durchschneidete. Ein leiser Ton

