Unbedeutend?-2

759 Words

Es wurde wieder still. Doch diese Stille war anders. Er hörte zu. Nicht als Herrscher. Nicht als Verhörer. Sondern als jemand, der eine Bedrohung für die Weltordnung einschätzte. Sie hob den Blick ganz zu ihm. „Ich weiß, dass es dir schwerfällt, mir zu glauben. Aber ich weiß“, schloss sie mit zitternder, aber unerschütterlicher Stimme, „dass die Fäden niemals lügen.“ Es folgte eine lange, bedrückende Stille. Caleb drehte sich leicht zur Seite, sein Blick wanderte zum See, als würde er über etwas nachdenken, das weit jenseits des gegenwärtigen Augenblicks lag. Sein Profil im schwindenden Licht wirkte wie aus Schatten und Autorität gemeißelt – scharfes Kinn, hohe Wangenknochen, dunkles Haar, das von der Abendbrise sanft bewegt wurde. Schön. Unnahbar. Gefährlich. Als er wieder spra

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