„Ich brauche Geld. Ich brauche Unabhängigkeit. Ich kann wegen... dieser Situation nicht aufhören zu arbeiten.“ Sein Blick huschte hin und her – weder weicher noch härter werdend –, als würde er die Lage neu einschätzen. „Du spülst Geschirr.“ Das war keine Frage. Vor Verlegenheit wurden ihre Wangen warm. „Ja.“ Ein seltsamer Ausdruck huschte über sein Gesicht – etwas zwischen Unglauben und Zurückhaltung. „Du bist die vermeintliche Botin“, sagte er langsam, „und du spülst Geschirr.“ „Ich bin auch ein Einzelgänger, der etwas zu essen braucht. Ich habe kein Rudel, auf das ich mich verlassen kann.“ Wieder breitete sich Stille aus. Sie wappnete sich gegen Spott. Er blieb aus. Stattdessen musterte er sie mit einer Intensität, die ihr das Gefühl gab, durchsichtig zu sein. „Du wirst beg

