6 Es war bereits früher Morgen, als Destin und Sula sich aus dem Haus schlichen. Suchteams und Wachen patrouillierten immer noch in der Gegend. Sie nickten den zwei Wachen zu, die in der Nähe des hinteren Tors standen, und kamen an mindestens sechs weiteren vorbei, ehe sie die Treppe in den Klippen erreichten. Destin blieb oben auf der Treppe stehen, als er eher spürte als sah, dass Sula zitterte. Er zog schnell seine Jacke aus und half ihr, sie anzuziehen. Er ließ das braune Leder nur zögerlich los. Es war Sulas Blick über seine Schulter, der ihn daran erinnerte, dass sie nicht allein waren, und ihn dazu brachte, seine Hände zu lösen. »Danke«, murmelte sie mit einem amüsierten Funkeln in den Augen und trat um ihn herum, um die Stufen hinunterzugehen. »Was ist so lustig?«, fragte Desti

