Ein weiteres Heulen erwiderte das erste. Dann noch eins. Und noch eins. Bis der Wald von Dutzenden unmenschlichen Heulen widerhallte. „Streuner“, Kais Stimme in seiner Wolfsgestalt war verzerrt, aber verständlich. „Ein riesiges Rudel.“ „Das ist unmöglich“, sagte der Anführer der Vollstrecker. „Streuner leben nicht im Rudel. Sie sind Einzelgänger –“ Der erste Streuner brach aus den Bäumen hervor. Er war gewaltig. Doppelt so groß wie ein normaler Wolf, sein Fell verfilzt und schmutzig, Schaum tropfte aus seinem Maul. Seine Augen waren schneeweiß – ein Zeichen fortgeschrittenen Wahnsinns. Er stürzte sich auf den nächsten Vollstrecker, bevor irgendjemand reagieren konnte. Der Schrei des Mannes verstummte abrupt. Dann explodierte der Wald vor Streunern. Sie strömten aus allen Richtungen

