Kapitel 13 (Unter dem Regen)

1300 Words

Immer noch in ihrem dünnen, trägerlosen Satinkleid wurde Mira unablässig über den Boden des Divaria-Palastes geschleift. Sie waren den ganzen Weg vom Hotel Alvarez zum Palast gefahren, und es schien, als gäbe es für sie keinen Ausweg mehr. Egal wie sehr sie sich wehrte und versuchte, sich aus ihrem festen Griff zu befreien, es gab keinen Weg, sich zu befreien. Selbst wenn sie versuchte zu fliehen, wohin sollte sie laufen? Ihr Vater, der immer wie ihr Rückgrat gewesen war, war nirgends zu finden – der alte Mann lag krank zu Hause und war in diesem Moment nicht in der Lage, etwas für sie zu tun. Kurz vor dem Eingang des Palastgebäudes ließen die Wachen ihre Hand los, und dort standen sie und warteten… warteten auf niemanden außer Alvarez. Mira betrachtete die Menschen um sich herum – es gab

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