Jahr 1999
„lauf Jane!" hörte ich sie immer wieder rufen, doch ich sah geschockt dabei zu, wie auf sie geschossen wurde. Ich war wie in einer Starre, konnte mich nicht bewegen und brachte kein einziges Wort über meine Lippen. „Ich liebe dich mein-" ihre Seele gab ihr nicht einmal die Kraft, das letzte Wort auszusprechen. Eine Träne geleitete über meine Wange, da ich nicht wusste was hier Vorsicht ging. Ich kniete mich zu ihr runter und rüttelte an ihrem kalten Körper. „Mama steh auf ich will nachhause" sagte ich mit zitternde Stimme. Ich wartete ein paar Sekunden auf eine Antwort, sodass ich nicht einmal bemerkte hatte, dass die Fremden auf mich zu liefen. Einer von ihnen packte mich grob am Arm und trennte mich von meiner Mutter. Er befiel den anderen auf mich zu schiessen. Ich schloss meine Augen und dachte an meine schönen Zeiten im Leben nach. Fußball spielen mit mein Bruder, fangen spielen mit meiner besten Freundin, Kochen mit meiner Mutter und kuscheln mit mein Vater. Nun wartete ich auf mein Ende, doch es geschah nichts. Ich hörte nur wie die anderen etwas tuschelten und den man der mich festhielt immer wieder brüllte „nun macht endlich". „Es verstößt gegen unseren Kodex ein kleines Kind zu erschiessen" sprach nun einer laut an. „Ich nehme sie mit zu mir und warte bis der Kodex mir ein grünes Zeichen erlaubt" beschloss einer von ihnen. „Ich will aber nachhause" nürgelte ich. „Dann zeig uns doch mal dein schönes Zuhause" jetzt war ich verwirrt warum wollen sie mein Zuhause sehen? „Ich kenne den Weg nicht. Meine Mama kennt den Weg, aber sie schläft so fest" erklärte ich. Ich bin zwar erst 4 Jahre alt, aber ich wusste das meine Mutter nicht schläft und das sie das gleiche mit meiner Familie machen würden. Ich kannte den Weg jawoll, zeigen tue ich es den Monster jedoch nicht. „Du bekommst ein neues Zuhause" kniete sich einer vor mir und lächelte mich vertraut an. „Steh auf Larina" ich stehe doch schon. „Ich heiße Jane" stampfte ich mit dem Fuß. „was sagst du da? Larina du bist spät dran" wurde die Stimme immer laute. Die Menschen und der Wald wurde immer dunkler. Ich sah nur noch schwarz.
„Larina steh endlich auf" hörte ich mein Vater der mir die Decke weg zog. „Ich bin doch schon wach" gähnte ich. „Dann mach dich fertig für die Schule" meckerte er. Ich öffnete die Augen und stand auf. „und wer ist Jane?" fragte er merkwürdig nach. „Irgendein kleines Kind die in meinen Träumen auftaucht" zuckte ich mit den schulten, denn ich wusste selber nicht wer sie war. „Beeil dich, damit du noch frühstücken kannst" sagte er noch bevor er mein Zimmer verlies. Ich ging an mein Kleiderschrank und suchte mir eine hellblaue high Wells Jeans und ein Bauch freies T-Shirt, nahm mir frische Unterwäsche und ging unter die Dusche. Während das lauwarme Wasser auf mein Körper tropft, dachte ich über meinen Traum nach. Ich träumte öfters von dem kleinem Mädchen Jane warum auch immer. Die Gesichter die in diesem Traum vorkamen vergaß ich immer wieder sobald ich aufwachte. Ich hatte zwar das Gefühl ich würde die Personen kennen, woher wusste ich aber nicht.
Nach dem duschen, zog ich mich an, putze mir meine Zähne, schminkte mir bisschen Maskara auf die Augen und föhnte mir meine Haare. Fertig gerichtet ging ich runter frühstücken. Ich goss mir Kaffee in mein Glas und nahm mir ein Croissant. „Beeil dich ich will nicht zu spät kommen" zickte meine Halbschwester Mona rum. Ja meine Halbschwester. Meine leibliche Mutter verstarb als ich 3 Jahre war an unheilbaren Krebs. Als ich 5 Jahre alt war heiratete mein Vater dann eine bildhübsche Frau und ein Jahr später bekommen sie dann gemeinsam ein Kind. Meine Stiefmutter mochte mich nicht, weshalb Mona mich auch nicht sonderlich mochte. Beide machten mir mein Leben schwer und mein Vater tat dagegen nichts. Ich fühlte mich hier nicht wie zuhause, da sich niemand wirklich für mich einsetzt. „Komm wir müssen los" Rufte sie vom Flur aus. Ich stand auf, zog mir meine Schuhe und Jacke an und ging in die Garage. Dort stand mein Ford Fiesta. Ich stieg ein und wartete darauf das Mona Einstieg. „Jetzt Steig ein wir müssen los" rief ich. Jeden Morgen das selbe. Erst stresst sie mich weil sie nicht zu spät kommen will und am Ende muss ich doch auf sie warten. Sie stieg ein und funkelte mich böse an.
Auf dem Weg zur Schule hole ich wie immer meine beste Freundin Elena ab, da sie genau auf mein Weg dort hin wohnt. Ich kenne sie schon seit dem Kindergarten und so richtigen streit hatten wir auch noch nie. Wir waren immer einer Meinung und unser Geschmack hatte auch kaum unterschied.
Sie hatte Braune lange Haare, blaue Augen und eine schlanke Figur. Sie stieg hinten ein, da Mona natürlich vorne saß. Nach nicht al zu langer fahrt hörte wir ein merkwürdiges Geräusch, dachten uns aber nichts dabei, bis das Auto schließlich zum Stehen kam und ich dabei ein ungutes Gefühl im Bauch verspührte. Ich versuchte tausendmal das Auto wieder zu starten doch es ging nichts, weshalb ich genervt ausstieg und die Motorhaube öffnete. Ein heißer Damf stieß mir entgegen, ich wedelte mit meiner Hand und schaute nach woher das Problem kam. bekommst du das hin?" fragte Elena neben mir und hält ihre Hand beschützerrisch vor ihr Gesicht um kein Rauch abzubekommen. „Ich weiß noch nicht mal wo der Dampf her kommt" murrte ich enttäuschend und machte die Motorhaube zu. „und was machen wir jetzt?" hackte Mona nach. „wir laufen, damit wir nicht zu spät kommen" zuckte ich mit den schulten und holte meine Tasche aus dem Auto. „und dein Auto?" fragte Elena. „ich schreib meinem Vater eine Nachricht, er soll sich darum kümmert" meinte ich und schloss das Auto ab. „ich will aber nicht laufen" meckerte Mona. „Eine andere Wahl bleibt uns jetzt nicht" schrie ich sie halb an und lief los. Der weg müsste zu Fuß circa 15 Minuten weit sein. Als wir endlich ankamen bekamen wir erst einmal eine Standpauke von unserem Lehrer Herr Black. Ich erklärte ihm, dass es an meinem Auto lag, doch er liebte es uns anzuschreien.
In der Pause suchte ich nach meinem Freund Andre, mit dem ich schon fast ein Jahr zusammen bin. Kennen tu ich ihn seit der fünften Klasse, aber keiner hatte sich je getraut seine Gefühle zu äußern, bis an meinem 16 Geburtstag. Er führte mich in meinem Garten, neben einem Baum mit rosa blüten, dort saßen wir uns hin und redeten über verrückte Themen, bis er mir dann näher kam und ich seinen warmen Atem an meiner Haut spürte und die Lücke die zwischen uns war füllte. Es war ein wunderschöner Kuss, es hat sich so richtig angefühlt.
Ich gab ihn ein Kuss auf die Wange als ich ihn an seinem Spind fand. „hast du schon für den Biologie Test gelernt?" fragte er mich aufmerksam. Verdammt! Ich hab diesen Test total vergessen. „ich wusste es doch dass du das mal wieder vergisst. Komm ich helfe dir." lachte er, schloss seinen Spind und zog mich zur Cafeteria.
Ich stand kurz auf, um uns einen Kaffee zu holen. Als ich in der Schlange stand bekam auf einmal starke Kopfschmerzen. Ich wurde von hinten angetippt und bemerkte, dass ich mit bestellen dran war. Ich nahm unseren Kaffee und ging mit schnellen schritten zurück an unserem Tisch.
Andre fing an mir weiter Biologie zu erklären. Doch ich konnte mich nicht konzentrieren. Meine Hände begannen zu zittern. Dieses Gefühl wie jetzt hatte ich noch nie und es ist unbeschreiblich. Ich fühlte als würden meine Adern sich bewegen und jeden Moment raus springen, als würden ich alles um mich zerreißen können. Mein Kiefer fing an zu brennen. Alles um mich begann lauter zu werden. Ich bekam panik. Was geschieht hier gerade mit mir.
Ich spürte eine Hand auf meinem Arm und schrak auf und sah geschockt zu meinem Freund, der mich besorgt bemusterte. „Du zitterst ja ist alles in Ordnung?" fragte er besorgt und ich starrte auf meine zitternde Hand. „Ich muss kurz auf die Toilette" schluckte ich panisch und rannte quasi zur Toilette.
Mir wurde schwarz vor Augen, als ich in den spiegle schauen wollte. Ich konnte mein gleichgewicht nicht mehr halten und hielt mich am Waschbecken fest. Mein Atem wurde schneller und ich konnte es kaum kontrollieren.
Ich hörte wie die Tür ins Schloss viel, schritte die näher auf mich zukamen. Ich spürte eine Hand, die auf meiner Schulter lag. „hey süße, brauchst du einen Arzt?" hörte ich eine bekannte stimme die sehr besorgt klang. Ich verneinte den Kopf. Ich sah wie diese Person mir eine Flasche Wasser vor mir hinhielt. Ich nahm sie, ohne zu schauen, von wem sie ist. Die Flasche trank ich fast leer, doch ich fühlte mich zum glück besser. Ich schaute zu der Person und sah meine besorgte beste Freundin Elena dort stehen. Ich hörte die Schulglocke, gab Elena die Flasche wieder und begab mich zum Biologie Raum.
Als wir uns hin saßen, begannen wir den Test zu schreiben. Ich hatte kein bisschen mitbekommen was Andre mir erklärt hatte und war mir sicher, dass ich eine 6 schreiben werde. Das meiste was ich ankreuzte, war geraten. Mein Kopf fing wieder an weh zu tun, also ließ ich mich ablenken, in dem ich aus dem Fenster starrte und ein Mädchen neben einem Baum beobachte, die genau in meine Richtung schaute. Etwas merkwürdig, dass sie nicht wo anders sondern direkt in meine Augen starrte.
Ich hörte ein klingeln und sah nur wie mir mein Test weggenommen wurde und der Rest im Raum aufstand, ihre Tasche packten und den Raum Verliesen. Doch ich blieb sitzen und schaute stattdessen noch einmal aus dem Fenster, doch das Mädchen war verschwunden. Ich musterte alles und jeden, doch es fehlte jeglicher Spur von ihr so als wäre sie nie da gewesen. „Miss Files! Der Test ist vorbei sie können gehen" sagte mein Lehrer mit einem merkwürdigen Blick. Ich nahm schnell meine Sachen, verließ den Raum und eilte zu dem Raum, indem ich jetzt Mathe hätte aber vermutlich zu spät bin.
Nach der Schule lief ich nachhause, da mein Auto kaputt ist. Mein nachhause weg zu Fuß bestand immer durch einen Park zu gehen. Nach einer Weile hörte ich Geräusche hinter mir. Ich blieb kurz stehen und schaute mich um. Ich sah nur Blätter vor sich hin rauschen. Eigentlich habe ich mich an diesen Weg gut gewöhnt da ich dort gelaufen bin, bevor ich ein Auto und meinen Führerschein bekam, doch trotzdem gibt es Momente wo mir mulmig ist.
Nach nicht allzu langer Zeit hörte ich wieder ein Geräusch doch diesmal war es lauter und stärker. Ich drehte mich um und sah ein Mädchen mit dort stehen, sie sah recht wütend aus und kam mit schnellen schritten auf mich zu, daher beschleunigte ich mich beim Gehen. Am Ende vom Wald, sah ich nochmal nach hinten doch sie war nicht mehr dort. Ich atmete erleichtert aus und ging dann normal weiter.
Angekommen zuhause spürte ich einen kalten Luftzug. Ich ging in meinen Zimmer und schloss das geöffnete Fenster. Als ich aus Zufall hinaus schaute bemerkte ich, dass vor meinem Haus das Mädchen dort stand. Mir fiel dabei auf, dass es dasselbe Mädchen ist, die mich vorhin in der Schule beobachtet hatte. Ich zog schnell meine Fenstervorhänge zu. Mein Herz pochte vor Angst. War das bloß Zufall oder was will sie von mir?
Nach einer Stunde sah ich zur Sicherheit nochmal raus. Das Mädchen stand immer noch da draußen. Ich nahm mir den Mut und ging raus zu dem Mädchen. Ich warf ihre einen bösen blick zu und fragte sie „wer bist du und was willst du von mir?" Ihre Augen nahmen eine gelbe farbe an. Bin ich etwa vorhin doch umgekippt und träume gerade? „ich will dich zurück zum Rudel holen" gab sie von sich. Sie sah mich dabei gruselig an. „Bist du betrunken? Geh oder ich rufe die Polizei" betonte ich laut. „bitte, vertrau mir und komm heute Nacht wieder in den Park da kann ich dir mehr sagen" „von was soll ich mehr erfahren?" fragte ich verwundert und ging ein schritt zurück, da sie mir angst machte. „vertrau mir und komm bitte" Sie sah mich an und ihr Blick war so als würde sie sterben wenn ich nicht kommen würde. „erst wenn ich richtig weiß wer du bist" sagte ich leicht genervt. „ich bin Kayla und also kommst du?" fragte sie. Ich biss mir nachdenklich auf die Unterlippe. Ob ich wirklich einer fremden trauen kann, jedoch hatte sie etwas, was mich neugierig machte. „na gut aber wenn du nicht pünktlich bist gehe ich ohne zu wieder zögern" erwiderte ich etwas ängstlich. „glaub mir das werde ich nicht! ach und komm bitte allein" fügte sie hinzu. Mir wurde immer mehr ungut bei der Sache. „willst du mich umbringen oder so?" gab ich noch etwas humorvoll rüber. „nein was denkst du den von mir? Du Wirst du schon sehen und achte bitte darauf das du wirklich alleine bist, nicht wie jetzt" antwortete sie jedoch ernst. Ich blickte sie fragend an, hörte aber dann ein knacksen und schaute nach hinten. Dort stand mein Freund Andre. „mit wem hast du geredet?" Fragte er und zog eine Augenbraue in die Höhe. Ich drehte mich wieder zu Kayla, die aber verschwunden war. Ich starrte in die leere und fragte mich nur, wie sie so schnell Verschwinden konnte, ohne dass Andre sie sehen konnte. War das gerade echt? Er drehte mich zu sich und sah mich besorgt an. „ist alles ok? Ich hab mir heute Sorgen um dich gemacht" Sagte er besorgt. Ich nickte und gab ihn ein Kuss, den er erwiderte. Er löste sich wieder von mir und grinste mich an. „hast du Hunger, wir könnten etwas essen gehen, wenn du willst?" fragte er spontan. Ich nickte lächelnd.
Wir waren in einem Restaurant und aßen Bürger, dazu teilten wir uns Pommes. Es ist kein perfektes Restaurant, doch ich genoss seine Nähe. Nach dem Essen fuhr er mich dann auch nachhause. Ich verabschiedete mich mit einem Kuss und ging rein.
Sollte ich wirklich in den Wald gehen? Was ist wenn sie mir doch was antut oder ich mir das ganze doch nur eigngebildet habe. Irgendetwas in mir sagt das ich ihr vertrauen sollte, aber warum? Ich kenne sie nicht und habe sie noch nie gesehen. Ich sollte hingehen, aber nicht unbewaffnet.
Ich näherte mich dem Park. Ich saß mich auf eine Bank, wo ich nervös wartete. Es verging schon etwas Zeit, dichter nebel tauchte auf und ich saß immer noch allein dort, es wurde dunkler und immer kälter. Langsam hatte ich keine Lust mehr zu warten. Was hab ich mir nur dabei gedacht einer fremden zu vertauen. Ich stand auf und wollte grade gehen, bis jemand meine Hand von hinten festhielt. Ich drehte mich um und sah Kayla und noch einen junge dort stehen.
Ich zog meinen Arm weg und sah die beiden an. „was genau willst du jetzt von mir? Und wer ist das jetzt?" beschwerte ich mich und zeigte auf den komischen Typen der neben ihr. „das ist Nahim. du musst mit uns kommen" flehte Kayla mich an. „warum sollte ich mit euch mitkommen?" fragt ich zickig. „komm einfach du kannst uns vertrauen" sagte der junge namens Nahim zu mir. Ich verstehe bei denen nur Bahnhof. Langsam wurde ich immer verwirrter und fühlte mich leicht veräppelt.
Ich weigerte mich, da ich Angst hatte mit ihnen zu gehen. Ich vertraute ihnen nicht. „was wovon redet ihr?" fragte ich misstrauisch. „deine Mutter hat dich mal zum Jagen mitgenommen und hat dich kurz alleine gelassen" fing Nahim an wie aus dem nichts zu erzählen. Kayla stieß ihn an und er unterbrach. Ich lachte laut, „Wovon redete er? Worauf hab ich mich hier eingelassen? meine Mutter ist bei meiner Geburt verstorben" entgegnete ich. Nahim sah mich wütend an „Das glaubst auch nur du. es kamen 2 Jäger vorbei sahen dich dort ganz allein und haben dich dann letztendlich mitgenommen. Dann als deine Mutter dann wiederkam, warst du dann schon weg" erzählte er. „ja klar und so etwas soll ich euch glauben oder was?" stöhnte ich genervt auf. Langsam fühlte ich mich fehl am Platz. „komm bitte mit uns wir beweisen es dir" bat Kayla. „wenn ich mit komme wer weiß was ihr mit mir macht ich kenne euch doch gar nicht und wahrscheinlich seid ihr so oder so auf Drogen" sagte ich sehr genervt und wollte grade gehen. Doch Nahim warf mich über seine Schulter und rannte los. Er rannte recht schnell und ich spürte wie die Luft an mich vorbeizog
Als wir vor einem gruseligen alten Haus ankamen, warf er mich auf den Boden. Ich stand auf und nahm mein Pfefferspray und sprühte damit in Nahims Augen. Er stöhnte vor Schmerz auf und hielt seine Augen ein Moment lang zu. Als er wieder seine Augen öffnete glühten sie gelb und er sah recht wütend aus. Ich zeigte keine Angst und blieb stark, sie verdienten meine Angst nicht. Er wollte grade auf mich zu gehen doch Kayla hielt ihn fest »Nahim beruhige dich!" versuchte sie ihn zu beruhigen »LASS MICH LOS! DIESES BIEST HAT MIR WAS INS AUGE GESPRÜHT!" schrie er laut. „selber schuld wenn ihr mich entführt" was sollte ich nur tun? Ich wusste noch nicht mal wie ich nachhause komme konnte. Als ich mein Handy rausholte sah ich dass es komischerweise keinen Empfang gab. „MAN WAS WOLLT IHR VON MIR?" schrie ich dann wütend. „wir beweisen dir dass du wie wir bist und hier hergehörst" sprach plötzlich ein Mann der aus dem gruseligen Haus kam. Wer ist das jetzt? „Nahim beruhige dich du machst deiner Schwester Angst" sprach der Mann und legte seine Hand auf Nahims Schulter. Ich nehme es zurück, denn erst jetzt war alles viel komischer. „Meine Schwester dieses Mädchen?"Regte sich Nahim auf. Jetzt soll dieser Typ dem ich Pfefferspray in die Augen gesprüht hab auch noch mein Bruder sein? Kann mich jemand mal aus diesen gestörten Traum holen? „ihr wollt mich doch verarschen und wer zur Hölle sind sie jetzt?" fragte ich zickig. „Jane Schatz, endlich haben wir dich gefunden. Ich bin Jaroon, aber nenn mich doch Dad"er sprach zwar sehr freundlich doch mein Respekt verdiente er noch lange nicht. Doch wieso nannte er mich Jane? „zuhause? Sollte das ein Scherz sein? ich bin ganz sicher nicht wie ihr und entführen Leute und nenn mich noch einmal Schatz, dann lernen sie noch was Schlimmeres als Pfefferspray kennen" erwiderte ich und sah Nahim dabei an, der sich immer noch vor Schmerz sein Auge hielt. „Es gibt noch was schlimmeres als das Zeug?" fragte Nahim verwundert, worauf ich selbstbewusst nickte. „haben sie dich nicht gefragt?" fragte der Mann verwundert. „doch aber ich habe nein gesagt" antwortete ich. Er guckte sie genervt an. „wegen der brennt mein Auge, warum hast du so ein Zeug?" krächzte Nahim. Ich sah Nahim grinsend an. „ok kleines gibst du mir jetzt die Chance es dir zu beweisen?" wechselte der Mann das Thema. Ich blickte alle verwirrt an. „Vertrau mir einfach" erwiderte der Mann und ging auf mich zu. Er sah mir erst mal tief in die Augen und hielt dann seine Hände an meine Augen.
Ich sah wie Eine Frau mit ein kleines Mädchen im Wald etwas suchte. Sie setzte ganz kurz das kleine Mädchen auf ein Baumstumpf. „bleib hier sitzen Jane! Mommy geht nur ganz kurz etwas zu essen besorgen" sagte sie zu das kleine Mädchen. Sie rannte durch die Wälder und lies ihr Kind ganz allein dort sitzen. Das kleine Mädchen streifte wären dessen mit ihrem Finger am Holz herum, bis sie vor sich ein Schatten bemerkt. Sie schaute langsam nach oben und erkannte einen Mann. „was machst du den ganz allein mitten im Wald?" fragte er sie freundlich nach, doch sie schwieg und sagte kein Wort. „da versteckst du dich. Ich hab dich überall gesucht. Komm wir gehen Nachhause bevor es dunkel wird" kam die frau auf das Kind zu und nahm sie auf den Arm. „es dauert 3 Stunden, bis sie wieder an der Hauptstraße sind" meinte der Mann. „komm ich begleite sie, eine Frau sollte nicht allein mit ihr Kind in der Dämmerung durch den Wald laufen" meinte der Mann jedoch Freundlich. „oh nein das brauchen sie nicht wir kommen allein zurecht" erwiderte die Frau und wollte grade gehe bis sie vor sich ein weiterer Mann entdeckten der eine Waffe auf sie zielten. Sie stellte Jane auf den Boden und flüsterte „lauf in die Richtung und bleib ja nicht stehen!" zeigte sie in eine Richtung und gab ihr noch ein Kuss auf die Stirn. Jane fing an zu laufen, doch als sie ein Schuss hörte blieb sie stehen und schaute besorgt zurück. „lauf Jane!" hörte sie ihre Mutter immer wieder rufen, doch sie sah geschockt dabei zu, wie auf sie geschossen wurde. sie war wie in eine starre, bewegte sich nicht und brachte kein einziges Wort aus ihrem Mund. „ich liebe dich mein Engel" waren ihre letzten Worte, bis sie nur noch ein Lebloser Körper war.
„was hast du da gemacht?" fragte ich verwundert, das alles machte mir Angst. „das wirst du noch erfahren. Glaubst du uns jetzt?" Ich weiß nicht, wie er das gemacht hat, aber glauben tu ich ihn immer noch nicht. „wie soll ich so was glauben? was du mir gezeigt hast könnte doch auch nur eine lüge sein! Wahrscheinlich habt ihr euch auch an der Person getäuscht, denn ich bin Larina nicht Jane!" schrie ich wütend. Ich wollte nur weg von hier, weg von diesen irren. Ich hörte wie Nahim genervt aufstöhnte, doch ich hatte echt keinen Grund ihnen zu vertrauen. Jaroon kam auf mich zu und packte mich grob am Arm. „meinst du wir würden dich suchen und hier herholen, für eine lüge? Du bist in Gefahr den wenn du dich das erste mal verwandelst bist du nicht mehr sicher vor dem Kodex und darauf warten sie nur" sprach er nun ernst. Ich versuchte mich von seinen Griffen zu befreien, jedoch war er stärker. „Nahim geht mit dir mit, dann kannst du ein paar Sachen holen" beschloss Jaroon und lies mich dann los. Ich funkelte ihn wütend an. „ich bleibe auf keinen Fall hier, vergiss es" die denken nicht im ernst, ich würde hier bleiben. „Du willst also das Risiko zum sterben eingehen?" Fragte er mich mit einer hochgezogenen Augenbraue. Ich wollte nicht hier bleiben, doch was ist wenn er recht hat. So langsam wird mir alles klar, der Traum den ich immer wieder hab es ist der gleiche wie aus der Vision die er mir gezeigt hatte und das kleine Mädchen wurde immer mit Jane angesprochen. „Wenn ich damals entführt wurde, warum hast du mich nicht schon früher zurückgeholt?" fragte ich misstrauisch nach. „Ich hab dich natürlich überall gesucht aber um dein Geruch zu finden musste ich warten bis du in der Verwandlungsphase bist" erklärte er mir. „Verwandlung zu was?" fragte ich verwundert. „Das kann dir Nahim unterwegs erklären aber die Zeit rennt euch davon, ihr solltet los" sprach er noch ein letztes Mal bevor Nahim mich wieder auf sein rücken schmiss und losrannte.