Kapitel 45 – Das ungeborene Gleichgewicht

1476 Words

Arins Finger berührten das neue Herz. Und die Zeit zerbrach. Die gewaltige Klaue des Abgrunds, die nur noch einen Augenblick entfernt gewesen war, stoppte mitten in der Bewegung. Staub, Trümmer und flackernde Energiewellen erstarrten in der Luft, als hätte jemand die Welt angehalten. Arin blinzelte. Sein Atem ging ruhig. Zu ruhig. Der Sturm aus Licht und Dunkelheit, der eben noch alles verwüstet hatte, hing nun bewegungslos um ihn herum. Die Stimme, die er gerade gehört hatte, hallte noch immer in seinem Kopf. „Du bist zu früh gekommen.“ Arin drehte langsam den Kopf. Vor ihm, dort wo das neue Herz der Quelle gewesen war, stand nun eine Gestalt. Nicht groß. Nicht bedrohlich. Im Gegenteil. Sie wirkte beinahe zerbrechlich. Ein junges Wesen, vielleicht kaum älter als ein Kind, s

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