Sobald ich ihn bemerkte, wurde ich nervös. Schon den ganzen Morgen hatte ich bei dem Gedanken, ihm wieder gegenüber zu stehen ein flaues Gefühl im Magen gehabt. Jetzt war es so weit. Doch einige Minuten bleiben mir noch, um ihn zu ignorieren. Ich musste die Mädels zurück in die OGS bringen. Vor der Tür verabschiedete ich mich von meinen beiden heimlichen Lieblingskindern, doch Zoe dachte gar nicht daran mich einfach so gehen zu lassen. Obwohl sie erst neun Jahre alt war, entging ihr nichts. Sie hatte Nathan entdeckt und löcherte mich wie immer mit tausend Fragen. Doch auf die Frage, ob Nathan mein Freud sei, wusste ich nicht, was ich sagen sollte. Er konnte jedes Wort hören. Plötzlich schlug mir mein Herz bis zum Hals und die Röte stieg mir in die Wangen. „Äh…nein. Er ist mein b

