Die letzten Monate waren fast normal verlaufen. Zu normal. Nathan ließ sich hin und wieder mal bei mir Blicken, aber meist nur für wenige Stunden. Die Wölfe hatten immer noch alle Pfoten voll zu tun, wodurch Nathan fast ausschließlich auf vier Pfoten unterwegs war. Tag und Nacht. Ich hatte ihn nie wieder so gesund und ausgeruht gesehen, wie auf der Geburtstagsfeier meiner Mutter. Dementsprechend gelaunt war er dann auch meistens. Kurz nach „dem Vorfall“ war er trotzdem wirklich vorsichtig und hielt mich eher auf Abstand. Je nachdem wie er drauf war, kam er nur kurz zum Fenster hinein, umarmte mich und war gleich darauf wieder verschwunden. Dabei betonte er immer wieder, dass er in diesem Zustand zu gefährlich für mich wäre, um sich in meiner Nähe aufzuhalten. Das machte uns beiden

