So leise wie möglich betrat ich das Zimmer und blieb im Türrahmen stehen. Nathan lag auf seinem Bett und hatte die Augen geschlossen. Kathrine hatte ihm seinen linken Arm vom Handgelenk bis zur Schulter eingegipst. Zusätzlich lag der Arm angewinkelt in einer Schlinge, die um seinen Hals befestigt worden war. Abgesehen von der Hose, die ihm nach der Wandlung angezogen wurde, hatte er keine Kleidung an. Sein immer noch sehr muskulöser Oberkörper war von Prellungen übersäht. Trotzdem wurden bei jedem Atemzug seine Rippen sichtbar. Er hatte deutlich an Gewicht verloren. Die Spuren des letzten halben Jahres waren an seinem gesamten Körper zu sehen. Doch sein Gesicht war immer noch so schön und vertraut wie immer, nur, dass es vor Schmerzen verzerrt war. An seiner flachen Atmung ließ sich

