Kapitel 31

1855 Words

Sie wachte auf, stand auf, zog sich an und ließ den Rucksack im Auto. Die Sonne war noch kaum über dem Horizont zu sehen. Aber es war eine Stunde Fahrt bis zur Stadt, und sie konnte unterwegs anhalten und frühstücken. Wenn sie Hunger hätte, natürlich; sie hatte überhaupt keinen Hunger und hatte noch nicht mal zu Abend gegessen. Der Wachmann am Tor hatte die Augenbrauen hochgezogen, als sie im Morgengrauen mit ihrem Auto vor dem Tor stand. Sie hatte gesagt: „Bitte öffnen Sie das Tor, ich muss in die Stadt, um unter anderem ein neues Telefon zu kaufen.“ „Um diese Uhrzeit hat noch nichts geöffnet“, hatte er geantwortet. „Das ist mir egal, öffnen Sie das Tor“, murmelte sie, und er nickte schließlich und öffnete das Tor. Ein Teil von ihr fragte sich, ob er überhaupt wusste, wer sie war. Sie

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