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1271 Words
ALINA Während wir durch die Dunkelheit fuhren, schob Moritz seine Hand diskret an meinem Oberschenkel hoch. Ich warf ihm einen Seitenblick zu, aber er starrte vage aus dem Fenster und gab sich ganz entspannt. Die Wachen auf den Vordersitzen bekamen von all dem nichts mit. Er drückte meine Beine auseinander, und während im Wagen Schweigen herrschte, schrie die Erregung förmlich in mir auf. Das hier war völlig krank. So falsch … und so verdammt heiß. Er gleitete mit den Fingern unter den Saum meines Slips und dann langsam zwischen meine Schamlippen. Ich war bereits geschwollen und klatschnass. Er biss sich auf die Unterlippe, als er mich spürte, als müsste er sich mit aller Kraft beherrschen, um keinen Laut von sich zu geben. Oh … Ein kräftiger Finger glitt langsam in mich hinein. Sein Atem zitterte beim Einatmen; er war so erregt, dass er es kaum noch kontrollieren konnte. In der Dunkelheit lächelte ich ihm zu. Heute Nacht brennen dir die Sicherungen durch, Großer. Ich zog mich fest um seinen Finger zusammen. Er legte die Stirn in Falten und atmete scharf ein. Lukas bog in die Straße unseres Hotels ein. Moritz zog seine Hand zurück und richtete mein Kleid. Ich starrte aus dem Fenster, während das Adrenalin wie noch nie zuvor durch meinen Körper jagte. Meine Schenkel zitterten. Mein Gott … ich war so feucht und angetörnt, dass ich das Gefühl hatte, jeden Moment ohnmächtig zu werden. Der Wagen hielt an. Moritz stieg aus, öffnete meine Tür und reichte mir die Hand. Ein elektrischer Schlag durchfuhr meinen Arm. Wir sahen uns an, und in einem Moment plötzlicher, vollkommener Klarheit übertrug sich eine stumme Botschaft zwischen uns. Die nackte Wahrheit. „Danke, das genügt für heute. Kehren Sie zu den anderen zurück. Ich bringe Alina sicher auf ihr Zimmer.“ „Sehr wohl, Sir. Gute Nacht.“ „Gute Nacht.“ „Vielen Dank“, lächelte ich. Wir durchquerten die schicke Hotellobby und stiegen in den Fahrstuhl. Wir standen schweigend nebeneinander und starrten auf die Rückseite der Tür. Wir durften uns nicht küssen; ich hatte das Gefühl, wir dürften uns nicht einmal ansehen, damit niemand Verdacht schöpfte. Aus dem Augenwinkel sah ich, wie Moritz sich den Finger in den Mund schob und ihn absaugte. Beinahe hätte ich auf der Stelle einen Krampf bekommen. Der nackte Wahnsinn erfasste uns wieder. Scheiße. Diese Erregung war kaum noch zu ertragen. Die Fahrstuhltüren öffneten sich. Er schritt den Korridor entlang, und masochistisch wie ich war, folgte ich ihm. „Dein Zimmerschlüssel?“, fragte er. Ich schloss die Tür auf. Er wartete geduldig neben mir, die Hände in den Hosentaschen. Er wagte es nicht, mich in der Öffentlichkeit noch einmal zu berühren. Die Tür schwang auf, wir traten ein, und er verriegelte sie hinter uns. Einen Moment lang sahen wir uns nur an. Dann stürzte er sich auf mich. Er drückte mich gegen das Türblatt und nahm mein Gesicht in seine Hände. Sein Kuss war tief und fordernd. Mit einem heftigen Ruck riss er mir das Kleid über den Kopf. Dann trat er einen Schritt zurück, sein Blick glitt an meinem Körper hinunter und er lächelte düster. „Da ist sie ja …“, murmelte er, nahm meine Hand und küsste meine Fingerspitzen. „Mein Mädchen …“ Oh … Er löste meinen trägerlosen BH und warf ihn beiseite. Seine großen, warmen Hände umfassten meine Brüste, während er mich küsste. Ich griff nach dem Saum seines T-Shirts und zog es ihm über den Kopf. Der Anblick seines Oberkörpers war eine Offenbarung: muskulös, definiert und bronzefarben. Verdammt … wann hatte er sich diesen Körper antrainiert? Ich ließ meine Hand über seine Bauchmuskeln gleiten, dem dunklen Haarpfad folgend, der in seiner Jeans verschwand. Was passierte hier gerade? Träumte ich? Er ließ sich auf die Knie fallen und küsste mich durch meinen Slip hindurch. Meine Hände vergruben sich in seinem Haar. Der Anblick dieses mächtigen Mannes, der vor mir auf den Knien lag, löste eine unerwartete Welle von Emotionen aus. Ich beugte mich zu ihm hinunter und küsste ihn, während ich sein Gesicht in den Händen hielt. Der Kuss war zärtlich und liebevoll, lang und süß. Er schob meinen Slip zur Seite und leckte mich genau dort, während er mir tief in die Augen sah. Seine Zunge war weich und doch bestimmt, genau der richtige Druck. Ich schauderte. Oh … Gott. Er streifte mir den Slip ganz ab, hob eines meiner Beine an und leckte mich weiter, immer tiefer, bis ich den Kopf in den Nacken legte. Er verwöhnte mich regelrecht; seine Augen waren vor Vergnügen geschlossen. Noch nie war ich so genommen worden. So vollkommen. Ein wunderschöner Mann, auf den Knien und mir völlig ausgeliefert. Ich warf einen Blick in den Spiegel und sah uns dort: ich vollkommen nackt, er noch in Jeans. Mitten im Flur – wir hatten es nicht einmal bis ins Schlafzimmer geschafft. Er küsste sich an meinem Körper hoch, bis er meine Lippen erreichte. Sein Dreitagebart war feucht von meiner Lust. „Bett“, keuchte ich. Seine dunklen Augen fixierten meine. Dann führte er mich ins Schlafzimmer, legte mich aufs Bett und breitete meine Beine aus. „Genau so“, murmelte er, bevor er aufstand und seine Jeans öffnete. Ich lag auf dem Rücken und hielt den Atem an, als seine schwarze Unterwäsche zum Vorschein kam und sein Glied über den Bund ragte. Langsam schob er sie hinunter. Mir stockte der Atem; er war massiv und schwer, die Adern pochen deutlich darunter. Oh … ich war mir sicher, noch nie etwas so Schönes gesehen zu haben. Er küsste mich, während seine Finger durch meine feuchte Mitte strichen. Als er sich wieder an meinem Körper hinunterbewegen wollte, wimmerte ich: „Nein, Jules. Ich brauche dich jetzt.“ „Ich will aber …“ „Später“, fuhr ich ihn an. „Ich brauche dich jetzt in mir.“ Es gab keine Chance, dass ich ohne ihn in mir kommen würde. Ich wollte das volle Programm. Wortwörtlich. Er kramte in seinem Portemonnaie nach einem Kondom, rollte es langsam über und kletterte dann über mich. Ich schlang meine Beine um seinen kräftigen Körper. Er nahm sich selbst in die Hand und strich mit der Spitze seines Gliedes über meine feuchten Lippen, direkt an meinem Eingang. Hm … er war groß. Als wir jünger waren, hatte sich das normal angefühlt, ich hatte ja keinen Vergleich. Aber jetzt wusste ich es besser. Moritz von Dunkelfeld war in dieser Region genetisch absolut gesegnet. „Ich muss dich erst ein bisschen weiten, sonst tue ich dir weh“, flüsterte er. „Nein.“ Ich schüttelte den Kopf. „Ich will alles spüren.“ Er schob sich langsam voran, was ein köstliches Brennen verursachte, und dann stöhnte er tief und heiser auf. „Verdammt noch mal …“ Ich umklammerte seine breiten Schultern, während ich versuchte, ihn in mir aufzunehmen. Er stieß erneut vor, und ich lächelte die Zimmerdecke an. Das fühlte sich so gut an, und dabei bewegte er sich noch nicht einmal richtig. Wir starrten uns an, während die Magie zwischen uns wirbelte – ein perfekter Moment außerhalb der Zeit. Seine Stirn legte sich in Falten, als wäre er im inneren Konflikt. „Es ist okay, Schatz“, sagte ich leise. „Ich bin ja da.“ Ich richtete mich auf und küsste ihn. Unsere Lippen verweilten aufeinander, und ich wusste, eigentlich sollte es hier nur um s*x gehen. Aber das tat es nicht. Es war mehr. So viel mehr. Mit einem tiefen Stoß glitt er ganz in mich hinein. Ich erschauderte und hielt mich an ihm fest. Aua … es zog ein wenig.
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