Kapitel 13

2873 Words

13 Rachel „Ich...ich will euch. Beide. Und ich will alles. Aber heute? Jetzt gleich?“ Ich schüttelte den Kopf. Um uns herum war zu viel los. Ich konnte nicht an ein „glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende“ nachdenken, wenn ein Mann, den ich gerade erst kennengelernt hatte, ein Mensch, ein neuer Freund, gerade buchstäblich in meinen Armen gestorben war. Wenn die schwarze Krankheit sich auf Maxims Körper ausbreitete, hatte ich keine Ahnung, wie ich sie aufhalten sollte. Solange der Doktor missmutig war und mich beobachtete, als wäre ich der Feind. Solange die Labor-Ergebnisse nicht zusammenpassten. Mein Gehirn verarbeitete Daten wie ein Computer. Ich konnte es rattern spüren, nachdenken, Puzzleteile zusammenfügen. Das war meine Arbeit. Ich saugte Daten auf, sah mir die Fakten an un

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