Mondschein - 1

1272 Words

Grier seufzte zum gefühlt hundertsten Mal, drehte sich auf die Seite und warf dann die Decken ab. Sie setzte sich aufrecht hin und schlug auf die Decken ein, während sie aus dem Fenster schaute. Das helle Mondlicht strömte in ihr Schlafzimmer. Heute Nacht war fast Vollmond und er stand hoch und leuchtend am Nachthimmel. Doch es war nicht die Tatsache, dass ihr Zimmer wie am hellichten Tage erleuchtet war, die sie wach hielt. Nein. Es waren ihre anstößigen Gedanken an Nick Santos, von dem sie nur durch das angrenzende Badezimmer getrennt war. Sie stöhnte erneut und ballte die Decke in ihren Fäusten bei der Erinnerung daran. Als sie vorhin ihre Zähne putzen gegangen war, erblickte sie Nick direkt vom Badezimmer aus. Er hatte nichts außer einem Baumwollpyjama, der gefährlich tief auf seinen

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