Ablenkung

1320 Words

Das Haus war still. Nicht leer. Einfach… friedlich. Edwin trat ein, ließ seine Schlüssel auf den Tisch fallen und lockerte leicht seine Krawatte. Die Last des Tages lag noch auf seinen Schultern. „Edwin?“ rief eine sanfte Stimme aus dem Inneren. „Ich bin zu Hause, Oma.“ Mrs. Hart kam langsam heraus, ein warmes Lächeln auf den Lippen. „Da bist du ja“, sagte sie und musterte ihn. „Du siehst müde aus.“ „Mir geht’s gut“, antwortete er und beugte sich leicht, um ihre Stirn zu küssen. „Das sagst du immer“, murmelte sie. Er atmete leicht aus und zog seine Uhr ab. „Langer Tag.“ „Studenten?“ fragte sie. Er nickte. „Wie immer.“ Mrs. Hart ging zum Sofa und setzte sich. „Komm, setz dich.“ Edwin zögerte einen Moment, dann gesellte er sich zu ihr. Sie beobachtete ihn aufmerksam. Zu auf

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