Sie schickte Felicie zu dem Händler. Er könne nicht abkommen, liess er zurücksagen. Der Unbekannte hatte stehend gewartet und dabei hinter seinen dichten blonden Augenlidern neugierige Blicke auf Haus und Hof gerichtet. Jetzt fragte er einfältig: »Was soll ich Herrn Vinçard ausrichten?« »Sagen Sie ihm nur«, gab Emma zur Antwort, »… ich hätte kein Geld! Vielleicht in acht Tagen … Er solle warten … Ja, ja, in acht Tagen!« Der Mann ging, ohne etwas zu erwidern. Aber am Tage darauf erhielt sie eine Wechselklage. Auf der gestempelten Zustellungsurkunde starrten ihr mehrfach die Worte »Hareng, Gerichtsvollzieher in Büchy« entgegen. Darüber erschrak sie dermaßen, daß sie spornstreichs zu Lheureux lief. Er stand in seinem Laden und schnürte gerade ein Paket zu. »Ihr Diener!« begrüßte er sie.

