KAPITEL 79-1

772 Words

Die Nachtluft fühlte sich anders an. Rein. Kühl. Lebendig. Zum ersten Mal, seit ich das Reich des Ersten Mondes betreten hatte, nahm ich wieder die kleinen Dinge wahr – wie sich das Gras im Wind neigte, den leisen Ruf eines Vogels irgendwo tief im Wald, das ungleichmäßige Knarren der Verandadielen unter Ashers Stiefeln. Alles fühlte sich... echt an. Meine Brust glühte noch immer schwach an der Stelle, wo das Mal lag, aber es tat nicht mehr weh. Es pulsierte wie ein Herzschlag, langsam und gleichmäßig. Ich legte meine Handfläche darauf und spürte die Wärme und den sanften Rhythmus, wie es schien, mit mir zu atmen. Ashers Hand streifte meine. Sein Daumen bewegte sich in kleinen, nervösen Strichen. „Du bist... anders“, sagte er leise. „Aber du bist immer noch du.“ Ich lächelte: „Ich bin im

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