Im Rudelhaus war es still, nur die leisen Geräusche der Nacht drangen durch die Fenster herein – das Rascheln der Blätter, der Ruf einer Eule, das leise Summen des Waldes. In Ashers Zimmer war es wärmer, als hätte es auf uns gewartet; die Schatten sammelten sich in den Ecken und verliehen dem Raum eine intime Atmosphäre, als gäbe es sonst niemanden. Asher saß auf der Bettkante, als ich hereinkam. Er sagte zunächst nichts, sah mich nur mit diesem festen Blick an, der mein Herz höher schlagen ließ. Selbst nach allem spürte ich immer noch eine Anziehungskraft, die ich nicht benennen konnte, ein Verlangen, dem Worte egal waren. „Du bist hier“, sagte er schließlich, seine Stimme tief und rau, aber an den Rändern sanft. Mein Magen zog sich zusammen, und ich trat näher. Ich musste in seiner Näh

