Der Rückweg von den Ruinen verlief still. Nebel hing an den Bäumen, und der feuchte Boden roch nach Erde und Verfall. Ich hielt meine Hand dicht an meine Brust, wo das Mal schwach leuchtete. Es war nicht nur ein Mal – es war eine Warnung, ein Wegweiser, eine Last in meinen Knochen. Asher ging schweigend neben mir her, seine Augen suchten die Schatten ab. Ich spürte die Wärme seiner Gegenwart, beständig und ruhig. Aber ich spürte auch noch etwas anderes – Gage. Er war ungewöhnlich still gewesen, hatte weder Witze gemacht noch sich beschwert, war einfach nur angespannt. Jeder Blick, den er Asher zuwarf, war scharf, er maß, wie nah wir uns standen, wie viel Raum wir im Leben des anderen einnahmen. „Trinity“, sagte Asher leise und stieß mich mit der Schulter an, „geht es dir gut?“ Ich zwan

